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Universal-Tonruf-Auswerter

Universal-Tonruf-Auswerter mit Norton-Verstärkern.

Beschreibung der Idee, mittels beliebigem Ton eine Ruf-Reaktion am Empfänger zu erreichen.

 

Universal-Tonruf-Auswerter

Neben anderen ist ein Vorteil einer Relaisstelle, dass man auf einer gemeinsamen Frequenz stby bleiben kann, damit jeder bei Bedarf gerufen werden kann. Da aber die Gespräche für Andere nicht immer interessant sind, dreht mancher den Lautsprecher leise. Es wäre nun gut, wenn eine Möglichkeit bestünde, durch Aussendung eines markanten Tones die Lautsprecher der OM’s für kurze Zeit auf „laut“ zu schalten, um in dieser Zeit zu rufen.

Der 1750-Hz Rufton wird vom Relais unterdrückt, daher  kommt dieser so nicht in Frage.

In letzter Zeit wurden im OV-Coburg einige Geräte in Betrieb genommen, welche eine Tonfolge aussenden und auch auswerten können.  Früher war dies verboten, da man sich u. a.  das Anrufen ohne Call (sondern nur mit dem Multi-Ton)  angewöhnen könnte. Ein Problem bei diesem System ist, dass die Erzeugung und Auswertung der Töne recht aufwändig ist. Es ist zu befürchten, dass die Besitzer dieser Geräte als kleine Gruppe unter sich bleiben könnten.

Die Älteren OM’s in B19 können sich evtl. noch an meinen aaa-Ruf erinnern. Das „a“ kann wohl jeder für eine Sekunde erzeugen. Leider war dabei zu oft eine Fehlauswertung zu verzeichnen.

In letzter Zeit habe ich mich wieder mit dem Prinzip beschäftigt.  Von dem „aaa“ bin ich abgewichen, denn viele andere ähnliche Töne, führten zur Fehlauswertung.  Die Tatsache, dass bei Sprache und bei Rauschen verschiedene Frequenzen vorkommen, bei einem einzelnen Ton jedoch, selbst wenn er gepfiffen wird,  grundsätzlich nur eine Frequenz vorhanden ist, müsste man doch zur Erkennung heranziehen können.

Es entstand eine Schaltung, welche sehr sicher funktioniert und rel. leicht nachzubauen ist.

Die Idee ist: Wenn mindestens eine Sekunde lang ein beliebiger, gleichbleibender Ton, evtl. durch Pfeifen, ausgesendet wird, schaltet zwar bei jedem eingeschalteten Empfänger der Lautsprecher auf „laut“,  der gewünschte OM kann nun gerufen werden, aber nach 10 Sekunden ist wieder Ruhe, wenn diese gewünscht wird.     Die folgende Skizze zeigt das Blockschaltbild:

          

 

 

Schaltungsbeschreibung:

Das NF-Signal wird irgendwo nach dem Demodulator abgegriffen. Bei mir habe ich vor dem Lautstärke-Poti eine NF-Spannung von ca. 500mVss bei „normalem“ Hub.  Diese durchläuft zuerst einen einfachen Verstärker (1 OP-Amp).  Anschließend erfolgt eine breitbandige Filterung (evtl. ein Hoch und ein Tiefpass). Die Frequenzen zwischen 400 und 2000 Hz sollten durchgelassen werden.  Die nächste Stufe ist ein gleichspannungsgekoppelter Trigger-1.  Sein Schaltpunkt sollte so gelegt werden, dass er bei sehr leisen Signalen nicht kippt (Rauschsperren-Funktion). In der Zeichnung kann man die Sollkurven, wie sie am Oszilloskop erscheinen sollten, erkennen.  Durch die Triggerung ist zwar die NF-Amplitude gleichgemacht, aber der Frequenzanteil des Sprach-Signals ist noch vorhanden.  Dieses Signal wird einer einfachen PLL-Schaltung zugeführt. Solange die Eingangsfrequenz durch die Sprache variiert, liegt am Regelspannungs-Ausgang eine niedrige Wechselspannung (bis ca. 100 Hz) an.  Liegt am Eingang jedoch ein Dauerton an, dann pendelt sich die Regelspannung sofort auf einen festen Wert ein. Anders gesagt, sie ist dann eine Gleichspannung. Solange die Variation unter 3 Hz bleibt, wird das Signal von dem folgenden 3-Hz-Hochpass (evtl. auch ein OP-Amp) gesperrt.  Alle in ihrer Frequenz schneller schwankenden Töne erreichen den folgenden Trigger-2, welcher genau so arbeitet, wie der erste Trigger.  Die Impulse am Ausgang des ersten Triggers sind ganz einfach auch zur Amplituden-Erkennung heranzuziehen. Wenn der Amplituden-Auswerter irgendeinen Ton erkennt, wird der 1-Sek-Timer gestartet, dieser wird bei Sprache aber durch die Impulse von Trigger-mehrmals pro Sekunde wieder zurückgesetzt.  Ist der 1.Timer gestartet aber die Rücksetz-Impulse bleiben aus, bedeutet dies, dass ein gleichmäßiger Ton anliegt und  der 1-Sek-Timer kann weiterlaufen.  Am Ende dieser Sekunde wird der 2. Timer mit 10-Sekunden gestartet. In dieser Zeit bleibt der Lautsprecher auf laut geschaltet.

Mein erster Versuch mit ½ Sek. (1.Timer) ergab des Öfteren Fehlauswertungen. Nach einer Test-Phase von mehreren Wochen mit einer ganzen Sekunde ist keine Fehlauswertung mehr aufgetreten.  Also dürfte 1 Sek. für den ersten Timer das Optimum darstellen, ebenso wie die „Laut-Zeit“ von 10 Sek. für den 2. Timer, damit die Gegenstation gerufen werden kann.

Um einen Nachbau einfacher zu machen, habe ich eine Schaltung entwickelt, die, auch auf Grund einer gedruckten Platine, rel einfach aufzubauen ist und sehr zuverlässig funktioniert.

Eine ausführliche Baubeschreibung und ein exakter Schaltplan ist unter den folgenden Links zu finden.

 

Schaltbild hohe Auflösung ...

Schaltungsbeschreibung... 

 

Vy 73 de Edi  DC2NJ

 

 

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Aktualisierung 03.11.2013 von DC2NJ
This page was created on 20.10.2011 by DC2NJ
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