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[DB0UC :: Benjamin IV :: Dieser Seite]  

Steuerung

Steuerung

Das Kommando an Bord übernimmt ein AVR-Mikrokontroller von Atmel. Wir haben uns für ein Modul mit dem ATMega2560 von Robotikhardware.de entschieden. Er dürfte derzeit ohne Frage einer der leistungsfähigsten AVR-Controller überhaupt sein, Entscheidungsgrundlage war jedoch der 256 kByte große Flash Speicher und der bereits gelötete, so leichter handhabbare Chip mit seinen 100 Beinchen . Die Platine ist mit Stiftleisten versehen, so das sie problemslos  auf  eine  Europakarte aufgesetzt werden kann.

Modulbeschreibung



Die wichtigsten Daten:
  • 256.000 Bytes Flash Speicher
  • 8000 Byte RAM
  • 4000 Bytes EEPROM
  • RAM erweiterbar auf 64K
  • zwei 8 Bit Timer
  • vier 16 Bit Timer
  • vier 8 Bit PWM Kanäle
  •  zwölf PWM Kanäle (programmierbar 2 bis 16 Bit)
  • 16 analoge Eingänge (Spannungsmessung)
  • 86 programmierbare I/O Leitungen
  • vier TTL UARTS (RX/TX) – 2 frei, einer für USB, einer für RS232)
  • RS232 Anschluss (PC-Pegel)
  • I2C-Bus über Stiftleiste herausgeführt
  • SPI-Bus über Stiftleiste herausgeführt
  • 16 Mhz Quarz auf dem Board integriert
  • Uhrenquarz ebenfalls auf dem Board integriert (für Echtzeituhr)
  • Programmierbar in Basic, C , Assembler, Pascal

Sprachausgabe

Platine Sprachausgabe

Anleitung

Benjamin IV soll auch sprechen können. Da wohl auch in Zukunft immer  weniger  Funkamateure  die Telegraphie  beherschen, werden wichtige Meldungen als Sprache ausgegeben , z.B.

  • Relais Kennung
  • Sprechzeitüberschreitung
  • zuviel Hub
  • Echolink Meldungen
Das Board wird über den I2C Bus angesteuert.

Temperatursensor LM75

 

Datenblatt

Dieser Chip von National Semiconductors kann die Umgebungstemperatur mit einer Auflösung von 0.5o Grad Celsius messen und wird über einen I2C Bus angesprochen.

Der Messbereich:

  • −25oC bis 100oC bei ±2oC(max)Genauigkeit.
  • −55oC bis 125oC bei ±3oC(max)Genauigkeit.

Der LM75 bietet:

  • Einen Schaltausgang (invertierbar) - z.B. für Ventilator, Heizung etc.
  • Programmierbarer oberer und unterer Schaltpunkt.
  • Schaltausgang alternativ auch als Interrupt verwendbar.
  • Über von außen einstellbare I2C-Adresse. Bit 0 = R/W, Bit 1-3 einstellbar, Bit 4-7 fixe Adresse 0x9n
  • Maximal 8 Stück LM75 an einem I2C Bus.

Durch I2C-Lesebefehle kann man die Temperatur (2x8Bit) auslesen.

Das erste Byte ist der Temperaturvorkommawert in ganzen Grad, als normales signed char. Das Bit 7 vom zweiten Byte bestimmt den Nachkommawert. Wenn Bit 7 gleich 1 so ist der Nachkommawert + 0.5oC. Auch dann + 0.5 oC wenn Vorkommawert negativ. Wenn Bit 7 gleich 0 so ist der Nachkommawert = 0. Bit 0-6 vom zweiten Byte sind ohne Bedeutung.

Dieser Baustein wird an unserer neuen Relaisfunkstelle verwendet, um die Temperaturen von PA1 und PA2 sowie die Schranktemperatur zu messen. Dazu wurde ein kleines Platinchen entworfen, auf dem der LM75 Platz findet. Die Platine kann man mit zwei Schrauben auf den Endstufenkühlkörpern befestigen, etwas Wärmeleitpaste gibt sicheren thermischen Kontakt.

Der LM 75 hat drei Pins A0-A1 zur Einstellung seiner Adresse am I2C-Bus (GND = 0 +Ub= 1). Man bestückt also entweder einen Widerstand gegen GND oder einen gegen +Ub. Die anderen Bits wurden vom Hersteller fest vorgegeben. Man kann maximal 8 LM75 an einem I2C BUS betreiben.

Für weitere Details empfehle ich diese Seite.


Schaltplan


Layout Unterseite



CAD 3D Simulation



Fertige Platine

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Aktualisierung 15.01.2008 von DB8NL
This page was created on 15.01.2008 by DB8NL
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