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Notstromversorgung mit NC-Akku

Unterbrechungsfreie Stromversorgung


Heutzutage haben viele Haushalte tragbare Telefone. Ein Problem dabei ist, dass bei Stromausfall zwar der Handapparat noch funktioniert, aber die Basisstation nicht mehr!
Nun kann man sagen, "Stromausfälle sind selten..." ich denke aber, dass gerade dann das Telefon gefragt ist, um sich z.B. wegen des Stromausfalls zu informieren. Die Telekom sorgt vor, indem sie Notstromversorgungen installiert, aber was nutzt dies, wenn ich von zuhause nicht mehr rausrufen kann....


                                                                            Schaltbild mit hoher Auflösung

Auch für andere Geräte (Amateurfunk) könnte so eine Notversorgung nützlich sein. Allgemein nimmt man dazu einen Blei-Gel-Akku. NC-Akku's haben sich im Pufferbetrieb nicht bewährt. Bei mir war aber ein 1,2-Ampere-NC-Akku herumgelegen, den ich gern fürs Telefon eingesetzt hätte.
Seit einigen Jahrzehnten habe ich positive Erfahrungen mit dem sog. "asymmetrischen Wechselstromladen". Die grundsätzliche Idee bei diesem Ladeprinzip ist: Nach einem Ladeimpuls folgt immer ein schwacher Entladeimpuls. In der Praxis konnten damit sogar schwache Akkus wieder "aufgeweckt" werden.
Aus diesen Erkenntnissen wurde die Idee für die vorgestellte Schaltung geboren.
Ich baute diese Lade-Erhaltungs-Schaltung in der Hoffnung, dass der Akku noch einige Jahre seinen Dienst tun möge.
Möchte noch bemerken, dass ich den Akku billig bekommen hatte, weil er damals schon überaltert war. Seit Anfang 2003 ist der Akku bei mir mit dieser Ladeschaltung in Betrieb. Mindestens ein mal im Jahr nehme ich den Akku heraus, entlade ihn vollständig und prüfe dabei die Kapazität. Bevor ich Ihn wieder in sein Gehäuse zurücksetze, lade ich ihn vollständig auf (14 Std. mit 120 mA). Beim Entladen kann ich immer wieder feststellen, dass die Kapazität bis heute (nach 5 Jahren) immer noch ca. 1,1 Ah. beträgt! Das ist mehr, als ich mir damals vorgestellt hatte. Damals war die Kapazität sogar nur unter 1Ah! Auf Grund dieses Erfolgs habe ich mich entschlossen, diese Ladeschaltung hier zu veröffentlichen.
Die Werte der Bauteile sind für einen 6-Volt-Akku mit 1,2 A/Std. Kapazität ausgelegt. Es dürfte wohl kein Problem sein, diese Werte an andere NC-Akkus anzupassen.
Wichtig ist: Wenn die Ladeschlussspannung erreicht ist, sollte zum Erhalt der Ladung nur noch ein Grundstrom von ca. 4-5% des Normladestromes (dieser beträgt hier=120 mA) fließen. Die zusätzlichen Stromimpulse (über den 2 µF-Kondensator von 50Hz abgeleitet) sind dem Grundstrom überlagert und betragen ca. 8% vom Normladestrom, d.h: der Erhaltungs-Ladestrom steigt (im 50Hz-Rhythmus) kurzzeitig auf ca. 12% und bei der nächsten Halbwelle fließt ein kurzer Entladestrom von 4% des Normladestroms.

Ob die lange Lebensdauer meines Akkus Zufall ist, oder doch von der speziellen Erhaltungsladung abhängt, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. Da der zweite Grund wahrscheinlicher ist, habe ich die Schaltung hier veröffentlicht, damit auch andere evtl. von meinen Erfahrungen profitieren können, bzw. es könnte durch deren Erfahrung eine eindeutige Aussage über den Sinn oder Unsinn dieser Schaltung getroffen werden.

Erfahrungswert:

 Nach jetzt mehr als 10 Jahren Betrieb in dieser Schaltung (das Alter des Akkus ist deutlich höher) beträgt die Kapazität beim letzten Entladen immer noch 0,95 Ah!  Es dürfte kaum bezweifelt werden, dass dieses Alter (bei Dauerbetrieb) mit der Ladeerhaltungsschaltung zusammenhängt!

 

Vy 73 Edi DC2NJ


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Aktualisierung 12.11.2013 von DC2NJ
This page was created on 12.03.2008 by DC2NJ
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