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Die HF-Tapete

Einfache Anwendung der HF-Tapete


Für manche ist die HF-Tapete ein alter Hut, für viele aber (auch für mich), ist dieses Nomogramm etwas Neues, obwohl sie ein sinnvolles Hilfsmittel für jeden HF-Bastler darstellt.
Bisher musste ich (trotz Taschenrechner) zeitraubende Berechnungen durchführen, wenn ich z.B. die Impedanz einer Spule, oder die Resonanzfrequenz eines Schwingkreises benötigte. 
Seit einiger Zeit benutze ich ein Nomogramm von Uwe Beis DH4OAB. Es hängt im DIN-A4-Format über meinem Basteltisch. Es ist sehr universell, genau und leicht zu "bedienen".
Aus diesem Grund möchte ich es hier vorstellen und an einem Beispiel erklären.

 Zur groben Orientierung sehen Sie ganz unten das Nomogramm im Miniformat. Größer und besser zu erkennen ist alles, wenn man auf dieses Nomogramm klickt. Nur ist dann dieser Text hier verdeckt.
 In noch besserer Auflösung, speziell zum Ausdrucken ist das Nomogramm   hier   abgelegt.

Auf den ersten Blick  scheinen die vielen Linien zu irritieren. Deren Zuordnung ist aber ganz einfach. Die waagerechten Linien von links nach rechts sind für den Widerstand (Impedanz) zuständig. Die senkrechten für die Frequenz. Die Linien für die Kapazität gehen von rechts unten nach links oben und diejenigen für die Induktivität gehen von links unten nach rechts oben.



Die Werte der Linien nehmen im logarithmischen Maßstab zu.  Zur Erklärung habe ich in dem Ausschnitt rechts die Zwischenwerte von 2 kHz bis 9 kHz eingetragen.
Diese log. Darstellung ist bei allen Linien zu finden und erhöht die Genauigkeit des Nomogramms.



Als Beispiel nehmen wir an, wir haben eine Spule mit 20µH und benötigen eine Resonanz bei 8 MHz. Wir suchen also den dazu passenden Kondensator. 
Wir suchen an der unteren Kante die Linie für 20µH (rot markiert). An dieser fahren wir schräg nach rechts oben bis wir die, von oben kommende Linie für 8 MHz kreuzen (auch rot markiert). Von diesem Punkt fahren wir nach rechts unten (auch rot). Dort können wir ablesen, dass diese Linie bei 20pF endet.

Es ist bekannt, dass für den Resonanzfall die Impedanz von Spule und Kondensator gleich sein müssen.
Als zweite Übung wollen wir diese Behauptung anhand des Nomogramms nachweisen.
Wir nehmen die oben festgelegten Werte an:
Wie vorhin fahren wir mit dem Finger von dem Wert 20µH an der unteren Kante nach rechts oben bis zum Kreuzungspunkt mit der von oben kommenden Linie für 8 MHz. Nun fahren wir aber waagerecht nach links (blau) und können dann an der linken Außenkante den Wert 1 kOhm ablesen. Das ist die Impedanz der Spule bei 8MHz.
Nun brauchen wir noch den Scheinwiderstand des Kondensators:
Wir suchen an der rechten Außenseite die Linie für 20pF und fahren an dieser Linie nach links oben bis zum Kreuzungspunkt mit der 8MHz-Linie. Von dort fahren wir auch wieder nach links und erkennen den Impedanzwert von ebenfalls 1 kOhm. 
Da beide Werte gleich sind (je 1 kOhm), ist die Resonanzbedingung erfüllt.

Als Voraussetzung müssen also 2 Werte bekannt sein, dann kann man mit der HF-Tapete ganz schnell den dritten Wert ermitteln.

Vy 73 de Edi DC2NJ

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Aktualisierung 15.07.2012 von DC2NJ
This page was created on 18.05.2009 by DL9NBJ
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